1. Allgemeines
Die Lösung 'ePharmGH' zur Datenübertragung zwischen Apotheken und Pharmagroßhandel über das Internet wurde von der 'DATACARE Datenpflege des Pharmagroßhandels GmbH' im Auftrag der 'Arge Pharmazeutika' (Arbeitsgemeinschaft des pharmazeutischen Großhandels) entwickelt und stellt die logische Weiterentwicklung des davor für Jahrzehnte verwendeten ARGE-Protokolls zur seriellen Datenfernübertragung dar.
Aktuelle Informationen zum Internet-Datenaustausch 'ePharmGH' werden über die Internet-Seite 'www.datacare.at' zur Verfügung gestellt. Unter dem Menüpunkt 'ePharmGH' kann unter anderem eine Liste der berechtigten Software-Anbieter sowie eine Liste der am Datenaustausch beteiligten Pharmagroßhändler abgerufen werden.

Die Version 2.1 von 'ePharmGH' ermöglicht die Übermittlung der Bestelldaten, die Anforderung von Verfügbarkeits- und Detailinformationen zu Artikeln ('Artikelanfrage') sowie die Sofortbestellung über das Internet. Dabei wird eine sichere Verbindung (HTTPS) verwendet, die zu übermittelnden Daten werden im XML-Format übergeben. Aufgrund dieser Technologie konnte die Kommunikation z.B. bei der Bestellübermittlung zur früheren Modembestellung deutlich beschleunigt werden. Auch die Antwortzeiten für den Empfang sämtlicher Rückmeldungen für den Auftrag sind wesentlich kürzer. Die übermittelten XML-Files werden im Ordner [LW]:\AVS\PROT abgelegt, Files die älter als 30 Tage sind, werden automatisch gelöscht. Protokolldateien werden übrigens auch dann angelegt, wenn keine korrekte Kommunikation zustande kam (z.B. aufgrund von HTTP-Fehlern oder weil ein Timeout eingetreten ist).
2. Voraussetzungen/Einstellungen
Voraussetzung für den Einsatz von 'ePharmGH' ist, dass bei den Lieferantenstammdaten die Übertragungsart 'Internet (ePharmGH)' aktiviert ist und die entsprechenden Zugangsdaten eingetragen sind. Die Zugangsdaten erhalten Sie direkt vom jeweiligen Großhändler.
Bei den Lieferantenstammdaten ist außerdem einstellbar, ob ein Lieferant bei der Artikelanfrage verwendet werden soll (ein grauer Haken bedeutet, dass der Lieferant zwar im Artikelanfragefenster aufscheint, die Anfrage an ihn aber erst nach Aktivierung einer Checkbox erfolgt). Wenn Sie für einen Großhändler mehrere getrennte Lieferanteneinträge angelegt haben, sollte die Checkbox 'für Artikelanfrage verwenden' nur bei einem davon aktiviert werden.

Über 'Rechnung' legen Sie die Rechnungsart fest, die beim Senden von Aufträgen dieses Lieferanten verwendet wird (z.B. Naturalrabatt-Abruf). Ist die Combobox leer (das ist auch die Voreinstellung), wird der Auftrag in der mit dem Großhandel vereinbarten Standardform fakturiert (z.B. Monats- oder Quartalsrechnung).
Mittels [Bestellkennz.] können Sie Bestellkennzeichen für Automatenartikel und Abholer festlegen, damit diese getrennt geliefert werden. Bevor Sie entsprechende Werte definieren, sollten Sie mit Ihrem Großhändler klären, ob und in welcher Form diese Option angeboten wird.

Außerdem sind die beim Empfang der Antworten des Großhandels verwendeten Timeouts über den gleichnamigen Button lieferantenspezifisch einstellbar, in der Regel sollten jedoch die global gültigen Werte passen (siehe Punkt '6. Diverses').
Sobald sämtliche Einstellungen vorgenommen wurden, können Sie über den Button [Testen] überprüfen, ob eine Verbindung zum Großhändler aufgebaut werden kann. Sie erhalten entweder eine positive Antwort oder eine Fehlermeldung mit Hinweisen auf mögliche Fehlerquellen.

War dieser Artikel hilfreich?
Das ist großartig!
Vielen Dank für das Feedback
Leider konnten wir nicht helfen
Vielen Dank für das Feedback
Feedback gesendet
Wir wissen Ihre Bemühungen zu schätzen und werden versuchen, den Artikel zu korrigieren